TOPINAMBUR

 

Topinambur sieht aus wie eine dicke Ingwerknolle in Braun-Violett und lässt sich schneiden wie Kohlrabi.

 

Das Wurzelgemüse ist ein Sonnenblumengewächs, an deren Wurzeln Knollen wachsen. Topinambur-Knollen haben unter der bräunlich-violetten Schale weißes bis cremefarbenes Fleisch.

 

Topinambur schmeckt je nach Zubereitung süßlich wie Kartoffeln oder nussig. Er ist auch bekannt als Erdartischocke und wird heute vor allem in Südfrankreich angebaut. In Deutschland wird Topinambur nur in wenigen Gegenden angepflanzt.

 

Saison für Topinambur ist von Oktober bis Mai, wenn er am schmackhaftesten ist. Grundsätzlich kann man jedoch das ganze Jahr hindurch Topinambur kaufen, denn er ist winterhart.

 

Topinambur enthält keine Stärke sondern Inulin. Dies ist ein stärkeähnliches Kohlehydrat, das Zuckerkranke besser vertragen als die Stärke in Kartoffeln. Daher ist Topinambur auch als Diabetiker-Kartoffel bekannt. Topinambur enthält nur 30 Kalorien pro 100 g und ist durch einen hohen Ballaststoffgehalt schnell sättigend.

 

Topinambur schält man wie Kartoffeln am besten mit einem Sparschäler. Danach kann man das Wurzelgemüse in Würfel oder Scheiben schneiden oder raspeln.

Topinambur dient frisch geschnitten als Salatzutat. Außerdem kann man Topinambur kochen oder braten. Wie Kartoffeln zubereitet schmeckt Topinambur wunderbar als Beilage zu Fisch oder Fleisch – zum Beispiel als Rösti oder Püree – gereicht. Der nussige Geschmack von Topinambur kommt besonders gebraten in Kombination mit etwas Butter oder Öl gut zur Geltung.

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