Rosenkohl

 

Inhaltsstoffe: Rosenkohl gilt zu Recht als Vitaminbombe: Er steht auf den vordersten Plätze der Lieferanten für Vitamin C;  schon 100 g decken unseren Tagesbedarf mit 115 mg zu mehr als 100 %. Darüber hinaus stecken noch B-Vitamine, einiges an Kalium, Zink, Vitamin K und Ballaststoffe im Rosenkohl. 

 

Nährwerte von Rosenkohl pro 100g

Kalorien: 36

Eiweiss: 4,5 g

Fett: 0,3 g

Kohlehydrate: 3,3 g

Ballaststoffe: 4,5 g

 

Einkauf: Die Köpfchen sollten fest geschlossen sein, schön grün aussehen und keine gelb verfärbten Außenblätter haben. Beim Berühren soll sich frischer Rosenkohl fest anfühlen, ohne auf Druck nachzugeben. Beim Anschneiden zeigt eine glatte und fast weiße Schnittfläche, dass die Röschen frisch sind.

 

Lagerung: Frischer Rosenkohl hält sich ungewaschen und ungeputzt im Gemüsefach des Kühlschranks 4-5 Tage. Lagern Sie ihn aber nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten, denn beides enthält ein Gas namens Ethylen, das Rosenkohl schneller welken lässt. Sie können frischen Rosenkohl natürlich auch einfrieren:

Nach dem Putzen 4-5 Minuten in kochendem Salzwasser garen, abgießen, abkühlen lassen und in Gefrierdosen oder –beutel verpacken. Allerdings verliert Rosenkohl durch den Kälteschlaf an Festigkeit.

 

Vorbereiten: Das Vorbereiten von Rosenkohl kostet etwas Zeit, ist aber ganz einfach. Zuerst die äußeren Blätter entfernen, bis nur noch der glatte grüner Kopf bleibt. Die Strünke zurückschneiden und bei größeren Köpfen kreuzweise einschneiden, damit die Röschen gleichmäßiger garen. Zum Schluss den Rosenkohl waschen und abtropfen lassen.

 

Zubereiten: Roher Rosenkohl liegt schwer im Magen und schmeckt nicht, darum sollte man ihn auch für einen Salat immer wenigstens kurz vorgaren. Apropos „kurz“: In der Kürze liegt bei Rosenkohl buchstäblich die Würze, denn zu lange gegarter Rosenkohl verliert an Geschmack und auch an Nährstoffen. Am besten prüft man deshalb öfter zwischendurch und gießt ihn ab, wenn er fast noch bissfest ist. Wer ihn für Gratin oder Auflauf weiter verarbeiten möchte, braucht Rosenkohl ebenfalls nur 5-7 Minuten zu blanchieren, denn er gart im Ofen noch nach.

Wenn Sie Rosenkohl geschmacklich lieber etwas dezenter mögen, geben Sie eine Prise Zucker mit ins Kochwasser oder garen Sie die Röschen in Gemüsebrühe. Beides nimmt dem Rosenkohl etwas von seinem intensiven Kohl-Aroma.

 

Vielseitigkeit:

Passt als Beilage zu Fleisch und Geflügel, aber auch perfekt zu Wild. Aber die Köpfchen sind mindestens genauso gut für die vegetarische Küche – probieren Sie mal Pizza, Pasta oder unseren Tofu-Gemüse-Topf mit Rosenkohl! Eine besonders raffinierte Idee für Rosenkohl: Die Blättchen einzeln abzupfen und nur kurz dünsten oder zu einem leckeren Couscoussalat verwenden! Blanchierter Rosenkohl eignet sich auch bestens zum Überbacken und Gratinieren, allein oder mit Hack und natürlich Käse.

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