Heidelbeeren - Superfood

 

Heidelbeeren werden auch Blaubeeren oder Schwarzbeeren genannt und wachsen wild an Sträuchern. Die Erntezeit ist im Juli und August. Blaubeeren beinhalten Vitamin C, Ballaststoffe und Anthocyan. Sie stärken das Immunsystem, wirken entzündungshemmend und sind bei wenigen Kalorien ein hervorragender Energielieferant.

 

So klein die Heidelbeeren sind, so groß ist ihr Ruf als Frucht mit dem Prädikat „besonders wertvoll“. Das liegt nicht zuletzt am reichlich vorhandenen Myrtillin, einem natürlichen Farbstoff, der nicht nur für die tiefblaue Farbe sorgt: Er neutralisiert vor allem freie Radikale, die bei der Entstehung von chronischen Krankheiten und vorzeitigen Alterungsprozessen eine wesentliche Rolle spielen.

 

Außerdem fördert das zu den Anthocyanen zählende Myrtillin die Elastizität der Blutgefäße und wirkt so vorbeugend gegen Herz- und Kreislaufkrankheiten. Der beachtliche Gehalt an Vitamin C und E in Heidelbeeren unterstützt die zellschützende Wirkung zusätzlich und stärkt außerdem das Immunsystem.

 

In der Volks- und Naturheilkunde kennt man Heidelbeeren schon sehr lange speziell bei Problemen mit dem Darm als wirksames Mittel. Besonders wilde Heidelbeeren sind ausgesprochen reich an Gerbstoffen, die z.B. bei Durchfall die angegriffene Schleimhaut schützen sowie das Wachstum von Bakterien und Viren hemmen können. Im Vergleich zu anderen Beeren enthalten Heidelbeeren übrigens relativ viele Ballaststoffe und tun auch damit der Verdauung gut.

 

Die gesundheitlich günstigen Stoffe stecken in allen Heidelbeeren. Besonders bemerkenswert ist ihr Anteil allerdings bei wilden Heidelbeeren; Zuchtheidelbeeren haben nicht ganz dieselben Heilkräfte.

 

Heidelbeeren – gut zu wissen:

 

Da Heidelbeeren nah am Erdboden wachsen, können an ihnen die für Menschen sehr schädlichen Eier des Fuchsbandwurms haften. Um sie sicher unschädlich zu machen, genügen leider weder gründliches Waschen noch Einfrieren – erst durch das Erhitzen bei mehr als 70° C verlieren die Eier ihre Gefährlichkeit. Wichtig: Wenn Sie selbst Heidelbeeren sammeln gehen, dann meiden Sie typische "Tatorte" von Füchsen wie Hügelkuppen, Felsen, Baumstümpfe oder Wegkreuzungen.

 

Einkaufs- und Küchentipps für Heidelbeeren:

 

Einkauf: Achten Sie beim Kauf von Heidelbeeren darauf, dass sie schön prall aussehen und eine makellose Haut haben. Sie sollten weder "verschumpelt" wirken noch feucht sein.Schauen Sie sich ruhig auch die Unterseite der Pappschachtel an - sie darf weder durchgeweicht noch verfärbt sein.

 

Lagerung: Heidelbeeren sind druckempfindlich, schimmeln leicht und können bei zu langem Lagern bitter werden. Am besten verbraucht man frische Heidelbeeren also möglichst bald und lagert sie bis dahin maximal 2-3 Tage locker auf einem großen Teller ausgebreitet und kühl.

 

Vorbereiten: Heidelbeeren am besten in einer Schüssel mit frischem Wasser hin- und herschwenken und dann in einem Sieb gut abtropfen lassen.

 

Zubereitungstipps für Heidelbeeren:

 

Mit Heidelbeeren lassen sich wunderbar Torten, Kuchen und natürlich Muffins backen. Leicht zerdrückt können Sie Heidelbeeren auch prima unter Quark und Joghurt rühren oder Cremes und Eis zubereiten. Eine uralte Art, Heidelbeeren zu genießen, sind selbst eingekochter Saft sowie Gelee und Konfitüre.

 

Da selbst die kleinen Wald-Heidelbeeren selten sehr süß sind, eignen sich Heidelbeeren übrigens auch perfekt für den Einsatz in der herzhaften Küche. Einfach über einen gemischten Salat streuen oder in Soßen zu Wild und Geflügel sind Heidelbeeren eine leckere Besonderheit.

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