Leinsmen

Leinsamen enthält Schleimstoffe, die im Darm aufquellen und dadurch die Verdauung anregen. Diese Wirkung ist intensiver, wenn die Samen aufgebrochen sind.

 

Leinsamen, ebenso wie das daraus gewonnene Leinöl, diente bereits im antiken Griechenland als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden.

 

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

 

Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Leinsamen, genauer gesagt in der Samenschale. Dort kommen reichlich Schleimstoffe vor, die sich unter anderem aus den Zuckern Xylose, Galactose und Galacturonsäure zusammensetzen. Daneben stecken in den Samen zu etwa 25 Prozent Ballaststoffe, zirka 25 Prozent Eiweiß und 30 bis 45 Prozent Fettsäuren. Es besteht vor allem aus Öl-, Linol- und Linolensäure. Letztere gehört zu den essentiellen, wertvollen Omega-3-Fettsäuren.
 In geringen Mengen sind zudem Lignane enthalten.

 

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Leinsamen?

 

Die Schleimstoffe, die sich in den Samenschalen befinden, wirken im Darm als Quellmittel. Gelangen sie in den Darmtrakt, binden sie dort Wasser und quellen auf. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts, was wiederum die Verdauung anregt. Die Fettsäuren wirken wie Schmieröle und beschleunigen den Weitertransport des Darminhalts. Aufgrund dieser Effekte eignet sich Leinsamen als pflanzliches Mittel gegen Verstopfung– ebenso wie Flohsamenschalen.

 

Ganze Leinsamen wirken weniger intensiv als geschrotete, denn sie passieren oft in unveränderter Form den Magen-Darm-Trakt. Werden die Samenschalen dagegen durch Zerkleinern aufgebrochen, gelangen die Schleimstoffe, ebenso wie das Leinöl, nach "außen" und entfalten ihre positiven Effekte.

 

Wichtig: viel trinken (30ml pro Tag pro kg Körpergewicht)! Wenn mit Leinsamen zu wenig getrunken wird kann er nicht aufquellen und wirkt eher verstopfend.

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