Auberginen

Die Aubergine, auch Solanum melongena oder Eierfrucht, ist ein Nachtschattengewächs und beliebter Bestandteil unserer Ernährung. Es gibt zahlreiche Rezepte mit Auberginen. Typisch für die mediterrane und orientalische Küche, ist die Verwendung von Auberginen sehr vielfältig und die Zubereitung relativ einfach. Doch auch für die Gesundheit kann die Aubergine eine Rolle spielen.

  

Aubergine: Gesundes Multitalent

 

Es gibt verschiedene Arten, Formen und Farben von Auberginen. Die bekannteste Aubergine ist dunkelviolett mit einer rundovalen Form. Auberginen schmecken nicht nur gut, ihnen wird auch eine heilende Wirkung nachgesagt. Besonders das Fruchtwasser der Aubergine soll sich positiv auf Rheuma, Ischias und Nierenleiden auswirken. Zudem kann dieses Gemüse die Verdauung fördern und krebshemmende Effekte erzielen.

 

Auberginen bestehen größtenteils aus Wasser und sind trotzdem ein sehr wertvolles Gemüse, denn sie enthalten wichtige Mineralstoffe und Vitamine.

 

1oo g Augerginen enthalten:

17,5 kcal

1,2 g Eiweiß

2,5 Kohlenhydrate und

0,2 g Fett

An Mineralstoffen sind 2.0 mg Natrium, 187 mg Kalium, 11 mg Magnesium, 13 mg Calcium, 21 mg Phosphor, 0,4 mg Eisen und 0,3 mg Zink enthalten. An Vitaminen sind 7 µg Vitamin A, 0,1 mg Vitamin B6, 2,8 mg Vitamin C und 6 µg Folsäure vertreten.

 

Die Aubergine ist bekannt dafür, viel Fett aufzunehmen. Daher ist ein sparsamer Umgang von Fetten und Öl bei der Zubereitung von Auberginen ratsam.

 

Aubergine: Bitterstoffe und Zubereitung

 

Auberginen brauchen viel Wärme, um zu wachsen. Daher importiert Deutschland Auberginen aus warmen Ländern. Auberginen werden meist unreif geerntet und reifen während des Transports aus. Beim Kaufen frischer Auberginen sollte man auf deren Beschaffenheit achten – als Voraussetzung für eine gelungene Zubereitung nach Rezept.

 

Frische Auberginen erkennt man an einer glänzenden, glatten Oberfläche. Der Stil riecht frisch. Drückt man leicht auf die Schale, gibt diese leicht nach. Unreife Früchte dagegen sind hart und geben dem Druck nicht nach. Diese sollte man meiden, da unreife Auberginen Bitterstoffe enthalten.

 

Der rohe Verzehr einer Aubergine ist wegen der Bitterstoffe nicht empfehlenswert, da diese Beschwerden mit Magen und Darm hervorrufen können. Längeres Erhitzen bei der Zubereitung der Auberginen lässt die Bitterstoffe verflüchtigen. Ebenso entzieht Salz dem Fruchtfleisch Bitterstoffe. Am besten die Aubergine in Scheiben schneiden, salzen und für 30 Minuten ziehen lassen. Auberginen lassen sich roh und auch nach Zubereitung gut einfrieren.

 

Auberginen als Auflauf, Mus oder Creme

 

In der Zubereitung sind Auberginen sehr variabel. Es gibt Rezepte für Aubergine zum Braten sowie Grillen. Bekannt ist das Rezept für eine mit Hackfleisch gefüllte Aubergine. Auberginen lassen sich aber auch mariniert, gebacken oder gedünstet zubereiten. Ebenso schmackhaft sind Auberginen als Auflauf, mit Hackfleisch oder zusammen mit Zucchini als mediterrane Gemüse-Beilage.

 

In der italienischen Küche kommen Aubergine und Zucchini eingelegt in der Antipasti oder mit Tomaten als Ratatouille zur Geltung. Auberginen prägen den typischen Geschmack vom beliebtesten griechischen Auflauf, der Moussaka. Bekannt für die orientalische Küche sind eher Rezepte für Auberginenpaste oder Auberginencreme. Das cremige Mus passt gut zu Fleisch und Gemüse oder als Vorspeise mit Brot.

 

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