Sesam

Sesam - die gesunde Alternative zu Nüssen

 

Die kleinen Sesamkörnchen zaubern ungeahnte Geschmacksnuancen, sind ideale Nährstofflieferanten und aufgrund ihres nussigen Geschmacks die Alternative für unzählige Nussallergiker. Sesam ist eine der ältesten Ölpflanzen der Welt.

 

Heute wird das Gewächs in tropischen und subtropischen Gebieten angebaut. Zur Auswahl stehen weißer, brauner und schwarzer Sesam. Afrikaner nennen die Sesamsamen "benne" und knabbern sie gerne geröstet. Im Orient wird Halva - der weiße Nougat damit verfeinert. Von dort kommt auch Tahin, eine Sesampaste, die zusammen mit gekochten Kichererbsen, Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft und Salz zu dem sogenannten Hummus gemixt wird. In Japan ist Gomasio, ein mit gerösteten und gemahlenen Sesamsamen angereichertes Meersalz als Tischsalz beliebt. Dazu werden Sesamsamen leicht geröstet und zusammen mit Salz in einem Mörser zerrieben.

 

Hierzulande begnügt man sich oft mit Sesamsemmeln vom Bäcker. Schade, denn mit den Samen lassen sich Panaden für Käse, Fisch und Fleisch, Teig für Bratlinge, Salate, GEmüse, Aufläufe, Süßspeisen, Gebäck, Müsli, Riegel, Brote, mit der Sesampaste auch Salatsoßen verfeinern.

 

Das nussartige Aroma des Sesams wird durch das vorsichtige Anrösten in einer Pfanne - ohne Fett - noch intensiviert. Vorsicht: Die Samen werden schnell dunkel und bitter. Sesam besteht aus rund 20% Fett und einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Auffällig hoch ist der Gehalt an Selen, einem essentiellen Spurenelement, das den Stoffwechsel und das Immunsystem unterstützt. Zudem enthalten die Samen Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Magnesium, Vitamin E und die B-Vitamine 1 und 2. Natürliche Phytosterine können eine Entlastung des Cholesterinspiegels bewirken. Sesamsamen sind ölhaltig. Sie sollten deshalb möglichst luftdicht aufbewahrt und angefangene Packungen besser umgefüllt werden. Den höchsten Nährwert haben ungeschälte Samen - die Randschickh stört den Genuss nicht. Weil die Samen Schwermetalle speichern können, ist Ware aus dem Bio-Anbau empfehlenswert.

 

 

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