Die Kartoffel

Von diesen Powerstoffen der Kartoffel können Sie nur profitieren

 

Wasser: Der hohe Wassergehalt von 80 Prozent ist der Grund dafür, dass die Kartoffel so kalorienarm ist. Beim Erhitzen wird ein Teil des Wasser von der Kartoffelstärke aufgenommen, wodurch diese aufquillt.

Kohlenhydrate: Die Stärke ist der eigentliche Kalorienträger der Knolle. Erst durch das Garen wird die Stärke verdaulich, so dass sie vom Körper verwertet werden kann.

Eiweiß: Aufgrund ihrer essentiellen Aminosäuren ist das Kartoffeleiweiß für den Menschen besonders wertvoll. Die so genannte biologische Wertigkeit ist mit 76 Prozent unter den pflanzlichen Lebensmitteln am höchsten. Mit Quark und Hülsenfrüchten zusammen kann sie sogar Fleisch ersetzen - zumindest in dieser Hinsicht.

Mineralstoffe: Der Kaliumgehalt ist bemerkenswert hoch. Bis zu einem Drittel der empfohlenen Zufuhr kann durch Kartoffeln gedeckt werden. Der Natriumgehalt liegt hingegen besonders niedrig. Aus diesem Grund wird die Kartoffel auch gerne in der Schonkost eingesetzt.

Vitamine: Hier sind vor allem die B-Vitamine und das Vitamin C zu nennen. Durch eine ungünstige Zubereitung und zu lange Lagerung kann der Gehalt erheblich zurückgehen.

Sekundäre Pflanzenstoffe: Hierzu zählen zahlreiche Verbindungen, die es nur bei Pflanzen gibt. Sie wurden sich vor allem zur Abwehr von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen sowie als Farb- und Lockstoffe entwickelt. Einige dieser sekundären Pflanzenstoffe können uns Menschen vor Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. Andere bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen, beeinflussen den Blutzuckerspiegel und die Immunreaktionen positiv.

Kalorien: Entgegen des früheren Vorurteils machen Kartoffeln nicht dick. Sie enthalten 70 Kalorien auf 100 Gramm. Wenn sie allerdings mit viel Fett zubereitet werden oder als Chips gegessen werden, entwickeln sie sich schon zum Dickmacher.

(Quelle: Naturmedizin aktuell vom 14. Mai 2009)

 

Die drei Kartoffel-Kochtypen

 

Die Unterteilung von Kartoffeln in fest kochend, vorwiegend fest kochend und mehlig kochend hängt mit der Stärkemenge zusammen. Je höher der Gehalt an Stärke, desto trockener, mehliger und grobkörniger der Geschmack. Fest kochende Knollen dagegen haben im Durchschnitt den geringsten Stärkegehalt und sind dadurch schnittfester und feuchter. Vorwiegend fest kochende und fest kochende Knollen landen in Deutschland am häufigsten auf dem Teller, die mehlig Kochenden werden seltener zubereitet.

 

Fest kochend

 

Die Zubereitung von Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Gratins und Pellkartoffeln erfordert Knollen mit schnittfestem und feuchtem Fruchtfleisch, und das bringen fest kochende Kartoffeln mit sich. Sie haben einen Stärkegehalt von rund 14 Prozent. Man kennt sie auch unter dem Begriff Salat- oder Speckkartoffel.

 

Vorwiegend fest kochend

 

Mit einem mittleren Stärkeanteil von ca. 15 Prozent, sind sie die Kartoffeln für alle Fälle. Das mittelfeste, feinkörnige Fruchtfleisch eignet sich wunderbar für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln, Eintöpfe, Aufläufe, Pommes frites und auch Stampfkartoffeln. Die Schale platzt beim Kochen nur leicht auf.

 

Mehlig kochend

 

Wenn Kartoffeln nach dem Garen fast von alleine auseinander fallen, leicht trocken schmecken und die Schale aufplatzt, dann sind sie von der mehlig kochenden Sorte. Sie enthalten von allen drei Kochtypen am meisten Stärke (rund 16,5 Prozent). Ideal für Suppen, Kroketten, Knödel, Püree, Gnocchi und Ofenkartoffeln.

 

 

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